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Martini Kirchengemeinde | Rückblick


Adventskalenderfenster

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In der kleinen Stadt Nazareth lebte eine junge Frau. Ihr Name war Maria. Maria hörte hinter sich eine Stimme, die sagte: ,,Ich begrüße dich, Maria, Gott ist mit dir.

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Maria erblickte einen Engel, der zu ihr sprach: ,,Du wirst bald ein Kind bekommen, einen Sohn. Dein Kind wird Gottes Sohn genannt werden, denn Gott sendet ihn als Retter, um dem Volk Israel und der ganzen Welt zu helfen.

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Maria liebte Josef, der als Zimmermann arbeitete. Eines Tages kam Josef früher als gewöhnlich von der Arbeit nach Hause

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,,Auf dem Marktplatz waren römische BeamteSie haben einen Befehl des Kaisers vorgelesen, berichtete Josef, ,,alle Menschen sollen gezählt werden. Die Namen sollen aufgeschrieben werden. Wer irgendwo ein Stück Land besitzt, muss sich in dem Ort zählen lassen, wo sich seine Äcker oder Wiesen befinden. Darum müssen wir nach Bethlehem. Dort haben mein Vater und mein Großvater gewohnt. Da gibt es auch noch Land, das mir gehört.” 

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Maria sagte zu Josef: „Dann werden wir also wandern müssen.” Und Josef nahm seinen Esel und machte sich mit Maria auf den langen Weg nach Bethlehem.

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In einem Land weit im Osten, da gab es weise Männer. Man sagte, sie seien Sterndeuter. 

Fensterbild 7

Die weisen Männer beobachteten an jedem Abend die Sterne, wo sie am Himmel standen und welche Bahnen sie zogen. Sie machten sich auch viele Gedanken darüber, was die Bewegungen der Sterne bedeuteten. 

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Eines Tages waren sie ganz aufgeregt. Am Himmel sahen sie eine merkwürdige Erscheinung. Zwei Sterne kamen sich immer näher. Nach einiger Zeit sahen die beiden Sterne wie ein neuer großer Stern aus. „Du weißt doch, den einen nennen wir den Königsstern”, sagte einer der weisen Männer. Der andere antwortete: ,,Ja, und den anderen nennt man den Stern der Juden.” „Dann muss wohl im Lande der Juden ein ganz bedeutender, mächtiger König geboren werden”, meinte ein dritter weiser Mann, „lasst uns dieses Kind besuchen. Es wird sicher einmal ein mächtiger König.” 

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Die weisen Männer besorgten sich Kamele, denn der Weg ins Land der Juden führte auch durch Wüsten, die sie nur mit Kamelen durchqueren konnten.

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So machten sich die weisen Männer auf ihren weiten Weg, folgten dem Stern, und nahmen Geschenke für den neuen König mit. 

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Eines Tages hatten sie die Stadt Jerusalem erreicht und ritten zum Palast des Königs. Er hieß Herodes. Er ließ sich von den weisen Männern genau erklären, wann sie zum ersten Mal den Schein des hellen Sterns gesehen haben.

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Josef klopfte in Bethlehem bei vielen Häusern an und fragte: ,,Könnt ihr wohl meine schwangere Frau und mich aufnehmen? Wir sind wegen der Volkszählung unterwegs.”

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„Wir haben selbst zu wenig Platz”, gaben die meisten Bewohner der Häuser in Bethlehem zur Antwort.

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,,Fragt doch im Gasthaus”, sagten andere. Doch die Herbergen für Reisende waren schon überfüllt. Es waren einfach zu viele Menschen unterwegs.

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Ein Gastwirt hatte schließlich Mitleid mit Maria
und Josef. Er erlaubte ihnen, im Stall bei den Tieren zu übernachten.

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So fand im Stall auch Josefs Esel neben einem Ochsen einen guten Platz.

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Und es waren Hirten auf den Feldern vor den Toren Bethlehems.

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Ihre Aufgabe war es, auf die Schaf- und Ziegenherden der verschiedenen Bauern aus der Gegend aufzupassen.

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Sie mussten die Herden mit ihren Hunden vor wilden Tieren und Dieben schützen. Darum durften sie nachts nicht schlafen.

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Hirten waren damals sehr arme Männer. Sie bekamen nur wenig Lohn für ihre Arbeit.

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Die Hirten machten Rast unter einer Palme. Von hier aus konnten sie ihre Herden gut überblicken.

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Als es Nacht wurde sagte einer von ihnen: ,,Hört Ihr das! Was ist das bloß? Es klingt wie der Schall von Trompeten und Posaunen!” Sie sahen eine helle Gestalt. Es war ein Engel. Sie erschraken und fürchteten sich sehr. Der Engel sagte zu ihnen: „Fürchtet euch nicht. Ich bringe euch eine gute Nachricht, die euch und alle Menschen froh machen wird: Der Retter der Welt wird als Kind geboren. Folgt nur dem Stern. Ihr findet es in Windeln gewickelt hier in der Nähe in einem Stall!”

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Dann war wieder alles still. Eine lange Zeit schweigen die Hirten und konnten kaum begreifen, was sie da eben erlebt hatten. Doch dann sagte einer: ,,Kommt, lasst uns dem Stern folgen, nach Bethlehem gehen, und das Kind suchen, von dem der Engel gesprochen hat.”

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Im Stall der Herberge wurde mitten in der Nacht Marias Kind geboren. Josef nahm es in den Arm und sah es liebevoll an. Er überlegte, wo er es hinlegen sollte. „Sieh hier, Maria, das wird das Bett für unser Kind”, sagte Josef. Er nahm die Futterkrippe, aus der sonst die Tiere fraßen, und legte Stroh hinein. In ihrem Gepäck hatten sie Tücher und Windeln mitgebracht. Damit konnte Josef aus der Futterkrippe ein Bettchen machen. Das Kind wurde in Windeln und Tücher warm eingewickelt und in die Krippe gelegt.

    Ein Kreuz, das uns verbindet

    Gestaltete Kreuze der Konfirmand*innen

    Die Konfirmand*innen der Gruppe 2021 haben ihr eigenes, individuelles Kreuz zu ihrem Tauf- bzw. Konfirmationsspruch gestaltete.

    Schauen Sie sich hier die Kreuze an, die rund um die Kirche aufgestellt wurden. Unsere Kitakinder, Jugendliche, Erwachsene, aber auch Menschen über unsere Gemeinde hinaus, die sich von unserer Aktion angesprochen fühlten, haben ihre Sichtweise auf das Kreuz kreativ umgesetzt und laden zum Nachdenken ein.

    Stern über B… – Heiligabend 2020