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Was tun bei … | Taufe


Eine Taufe gilt einmal für immer. Sie kann nicht rückgängig gemacht werden und ist deshalb etwas ganz Besonderes. Die Taufe ist das öffentliche Zeichen dafür, dass Gott und Mensch sich für ein gemeinsames Leben entscheiden.

Die Taufe für Kinder

Die Taufe ist in der Evangelischen Kirche – ebenso wie das Abendmahl – ein Sakrament, sie wird im Gottesdienst gefeiert: mit dem Wasser des Lebens, dem Wort Gottes, dem Kreuz, dem Licht und dem Segen.  In der Martini-Kirchengemeinde besteht in der Regel immer am 2. Sonntag im Monat die Möglichkeit zur Taufe, in einem normalen Sonntagsgottesdienst, denn mit seiner Taufe wird der Täufling auch in die Gemeinde aufgenommen und von ihr willkommen geheißen. 

Die Taufe für Jugendliche

Unser Konfirmandenkurs ist gleichzeitig eine Zeit der Taufvorbereitung. In jedem Jahrgang sind Jugendliche, die noch nicht getauft sind und den kirchlichen Unterricht für ihre persönliche Entscheidung nutzen.

Du bist neugierig, aber kritisch? Du findest, du weißt einfach noch nicht genug? Du kennst die Gemeinde noch gar nicht? Melde dich zur Konfirmandenzeit an und entscheide selbst, ob die Taufe für dich in Frage kommt.

Selbstverständlich kannst du den Kurs besuchen, ohne dass am Ende die Taufe oder die Konfirmation stehen muss.

Die Taufe für Erwachsene

Ob Baby oder Kind, jugendlich oder erwachsen: Ein Mensch kann immer in die Gemeinschaft der Gemeinde aufgenommen werden. Die Taufe ist ein Ritual der Annahme durch Gott und der Wandlung Ihres Lebens. Vielleicht spüren Sie als Erwachsener eine Veränderung in ihrem Leben, eine Schwelle, über die sie gegangen sind und entscheiden für sich, dass die Taufe zum jetzigen Zeitpunkt genau das richtige ist. Dann sprechen Sie uns gerne an.

Sie möchten es ganz genau wissen? Hier finden Sie die Taufordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen

Häufige Fragen… und Antworten

Wie läuft eine Taufe ab?

In Martini-Gadderbaum ist die Taufe ein Teil des Sonntagsgottesdienstes. Die Taufperson und alle, die sie begleiten sitzen in der Nähe des Taufsteins. Gerne können Familienmitglieder, Patinnen und Paten oder Geschwister sich am Gottesdienst beteiligen.

Im Taufgespräch wird vorher alles genau verabredet, damit alle sich wohlfühlen.

Die Taufperson oder stellvertretend die Angehörigen werden gefragt, ob die Taufe wirklich gewünscht ist. Dann wird die Gemeinde gefragt, ob ein weiteres Gemeindemitglied willkommen ist. Das ist immer ein besonderer Moment der Freude für alle!

Bei jungen Kindern machen wir das Wasser etwas warm, damit sich niemand erschreckt und die Taufe nicht unangenehm ist.

Anschließend wird die Taufkerze angezündet und die Tauffamilie gesegnet.

Dann geht der Gottesdienst mit einer Predigt und dem Kindergottesdienst weiter.

Praktische Schritte

Wenn Sie schon sicher sind, dass eine Taufe möchten melden Sie sich im Gemeindebüro und verabreden einen Termin für den Taufgottesdienst.

Die Pfarrerin/der Pfarrer meldet sich dann rechtzeitig bei Ihnen und verabredet ein Taufgespräch.

Sollten Sie noch unsicher sein, bestimmte Fragen haben oder einfach Interesse, dann melden Sie sich bei der Pfarrerin und verabreden ein Gespräch.

Zu jeder Taufe gehört ein Taufspruch aus der Bibel. Gerne hilft die Pfarrerin/der Pfarrer bei der Auswahl. Sie können sich selbst einen Spruch aussuchen oder hier einmal stöbern.

Wir schenken Ihnen gerne eine Taufkerze. Sie soll später an den besonderen Tag der Taufe erinnern. Natürlich können Sie auch eine eigene Kerze mitbringen. Wir zünden auch gerne die Kerzen von Geschwistern noch einmal zur Erinnerung an.

Wie werde ich Taufpate und welche Aufgaben habe ich dann?

Taufpaten sind nur im Fall einer Kindertaufe nötig, denn es ist ihre Aufgabe, dass Kind in seiner Entwicklung zu begleiten und ihm gerade in religiösen Fragen zur Seite zu stehen.

Das Patenamt ist ein kirchliches Amt. Deshalb wird es in die Kirchenbücher eingetragen. Nur Mitglieder der evangelisch-lutherischen Kirche oder einer anderen christlichen Kirche können Patin oder Pate werden.

Eltern entscheiden, wer in ihrem Umfeld geeignet erscheint und erfragen die Bereitschaft.

Wer Pate oder Patin werden möchte braucht einen Patenschein. Er ist der Nachweis darüber, dass man zum Patenamt berechtigt ist. Man erhält den Patenschein im Gemeindebüro der eigenen Kirchengemeinde. Der Patenschein muss bei der Taufe vorliegen.
Wer getauft und konfirmiert ist, kann Patin oder Pate werden. Wer die Voraussetzungen nicht erfüllt, aber trotzdem eine besondere Rolle bei der Taufe spielen darf und möchte, kann darüber hinaus auch Taufzeuge/Taufzeugin werden.
Üblicherweise haben Kinder bei der Taufe einen oder zwei Paten. 


Häufig wählen Eltern die Patinnen und Paten aus mit der Vorstellung, dass diese für ihr Kind sorgen, wenn den Eltern etwas zustoßen sollte. In einem solchen Fall sind Paten aber nicht automatisch Vormund. Das wird in jedem Fall durch ein Gericht geregelt.

Wie viele Paten braucht ein Täufling?

Üblicherweise haben Kinder bei der Taufe einen oder zwei Paten. Als Erwachsener ist es nicht notwendig Taufpaten zu benennen. Gerne können Sie aber einen Vertrauten ansprechen, der Sie während der Taufe begleiten darf.