Haushalt Martini 2009 = 120.490,00 €
Kirchensteuerzuweisung = 53.887,00 €
Damit ist erstmalig ein Haushalt verabschiedet worden, in dem mehr als die Hälfte nicht von der Kirchensteuer getragen wird. Und dies, obwohl mit der Aufgabe der Georgenkirche, der Umnutzung der Martini-Kirche, der Zusammenlegung der Tagesstätten und der Aufgabe der Kirchenmusikerstelle große Anstrengungen des Einsparens unternommen wurden.
Die Eckdaten des Haushaltes sind ernüchternd:
Allein die fixen Personal- und Gebäudekosten (Steuer/Wasser/Strom) liegen mit 61.090 € um mehr als 10.000 € höher als die Kirchensteuerzuweisung.
Dieses Defizit wäre eigentlich noch wesentlich höher, wenn für die Instandsetzung der Gebäude die Rücklagen in notwendiger Höhe gebildet würden. Diese Summe ist jedoch auf die
Hälfte gekürzt worden, um handlungsfähig zu bleiben. So können noch einmal 25.000 € eingespart werden.
Es ist auch für die Zukunft mit eher sinkenden Kirchensteuerzuweisungen zu rechnen.
Das Presbyterium wird weiter sparen. So wird die 2010 auslaufende Küsterstelle (Altersteilzeit) nur im geringen Umfang wieder besetzt.
Der Haushalt ist trotzdem kein hoffnungsloser Fall: Dank Ihrer großzügigen Unterstützung!
Wir bleiben für die Zukunft weiterhin auf diese großzügige Unterstützung angewiesen, um in Gadderbaum weiter für die Menschen da sein zu können. Herzlichen Dank an alle, die uns mit Geld, aber auch mit viel Engagement geholfen haben, Gemeinde zu leben!
Neben Ihren Spenden kommen Mittel aus dem Verkauf des Fehmarnwerkes hinzu, die langfristig Sicherheit für die nächsten Jahre bieten sollen.
Im Herbst werden wir Sie um ein freiwilliges Kirchgeld bitten, in der Hoffnung, dass Sie weiter mithelfen, dass Alt und Jung ein Stück geistliche Heimat behalten können.
